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Allgemein

Einleitung

Die Applikation geobasisdaten.ch bildet konsequent die gesetzlichen und technischen Aufträge aus der Sicht der [Fachstelle] ab, welche in ihrem Fachbereich Vorgaben erlassen kann. Diese Vorgaben/Aufträge beschreiben die gesetzlichen und technischen Vorgaben, welche für die Ausführung und somit beim Vollzug zu beachten sind. Im Auftrag wird auch die für den Vollzug "zuständige Stelle" aufgeführt, welche für das Erheben, Verwalten und Nachführen der entsprechenden Geobasisdaten zuständig ist. Sind die zuständigen Stellen einer tieferen Verwaltungsstufe zuständig für den Vollzug, wird der Auftrag an die nächst tiefere Verwaltungsstufe delegiert (die Auftrag gebende [Fachstelle] delegiert in diesem Fall den Auftrag nicht an die konkret "zuständige Stelle", sondern an die Gemeinwesen der nächst tieferen Verwaltungsstufe). Die Gemeinwesen der nächst tieferen Verwaltungsstufen können den erhaltenen Auftrag nicht verändern. Ihre eigene [Fachstelle] kann aber den Auftrag für den Vollzug aufgrund eigener Vorgaben rechtlich und technisch selber beschreiben. Sie verändern somit nicht den delegiert erhaltenen Auftrag, sondern beschreiben ihre spezifischen Vorgaben und definieren die konkret "zuständige Stelle" für den Vollzug. Dies erlaubt beispielsweise dem Kanton den eigenen Vollzug bedarfsgerecht zu definieren, ohne den ursprünglichen Auftrag des Bundes zu verändern.

Konzeptionell haben auch die Gemeinden, Bezirke, Regionen, etc. dieselbe Flexibilität, wenn sie Aufträge der Kantone erhalten. Der übergeordnete Auftrag kann in der Applikation als "Parent" Datensatz* angezeigt, aber nicht verändert werden.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Systematik, sollen nur Gemeinwesen der dritten Verwaltungsstufe in der Applikation definiert werden, wenn diese wirklich eigene Aufträge definieren. Nur aufgrund der Tatsache, dass sie einen Auftrag des Kantons delegiert erhalten haben, bedingt in der Applikation noch nicht, dass die Gemeinwesen der dritten Verwaltungsstufe explizit definiert werden, den der Vollzug kann direkt aufgrund des durch den Kanton definierten Auftrags ausgeführt werden.

* Wir sprechen bei den in der Applikation definierten Aufträgen/Vorgaben von rechtlichen und technischen Datensätzen. Nicht zu verwechseln mit den aus dem Vollzug entstehenden Datensätze, wie beispielsweise Geobasisdatensätze, welche nicht Bestandteil von geobasisdaten.ch sind.

Grundsätze

Die Applikation geobasisdaten.ch hat einige Neuerungen erhalten. Diese Grundsätze werden anbei kurz festgehalten. In der geobasisdaten.ch Applikation...

  1. werden der rechtliche und technische Teil eines Katalogeintrags immer gemeinsam betrachtet
    a. Ein technischer Datensatz bedingt immer zuerst einen rechtlichen Eintrag

  2. wird jeder** Datensatz einem Katalog zugewiesen und jeder Katalog ist einem Gemeinwesen zugeordnet

  3. werden die Katalogeinträge immer aus der Sicht des Auftrag gebenden Gemeinwesens dargestellt

  4. werden funktional nur drei Verwaltungsebenen abgebildet

  5. werden alle Anwendungsfällen über alle Verwaltungsstufen mit einem einheitlichen Katalogschema abgebildet

  6. wird der Identifikator pro Katalog vergeben und darf innerhalb eines Katalogs oder einer Delegationsabfolge nur einmal vorkommen und nicht wieder vergeben werden

  7. wird die Systematik der Identifikatoren vorgegeben, wobei diese beim Kreieren eines Datensatzes automatisch vergeben werden.
    a. Der Identifikator des rechtlichen Teils setzt sich aus der Datensatz-ID, der Katalogbezeichnung und der Label für Delegation und Splitting zusammen. Die Identifikatoren der zugehörigen technischen Teile erhalten ein Suffix (Lauf-Nr), welches den Identifikator entsprechenden rechtlichen Teils ergänzt.

  8. bekommt ein rechtlicher Datensatz pro durchlaufener Verwaltungsstufe ein zusätzliches Label in Form des Buchstabens [A]!
    a. Wird ein Datensatz aufgesplittet erhält der neu kreierte Datensatz den gemäss Alphabet nächstfolgenden Buchstaben [B-Z]! (bei eigenen nicht delegierten und nicht gesplitteten Datensätzen und bei Datensätzen des Bundes wird das Label nicht angezeigt)

  9. kann jeder rechtliche und jeder technische Eintrag zu einem individuellen Zeitpunkt publiziert werden

  10. sind die Datensätze immer mindesten nach einem Gemeinwesen gefiltert

  11. können per Stichtag historisierte Zustände der Datensätze angezeigt werden

  12. kann zu einem Datensatz wahlweise dessen "Parent"-Datensatz mit dem übergeordneten Auftrag angezeigt werden

  13. erfolgt die Suche innerhalb des gewählten Gemeinwesens unter Berücksichtigung der gesetzten Filter. Die Suche wirkt nur auf ausgewählte Attribut-Felder

  14. werden die Katalogeinträge Default mässig nach Gemeinwesen (alphabetisch) - Katalog (CH,BE,[Anh3]) - ID rechtlicher Teil (1-999) - Label (A- ZZ) aufgelistet

  15. werden Viewing und Editing nicht mehr komplett getrennt - gleiches look and feel

  16. müssen die Änderung der Einträge der Metakataloge immer zuerst erledigt werden, bevor diese beim Hauptkatalog ausgewählt werden können

  17. können aufgehobene und historisierte Hauptkatalogeinträge nicht mehr geändert werden, auch wenn ein Metakatalogeintrag ändert

  18. werden bei geänderte Metakatalogeinträgen automatisch die betroffenen Felder der aktiven Hauptkatalogeinträge angepasst, da es sich um eine Relation handelt.

Datenmigration

Die Daten wurden einmalig am 21. März 2019 von der alten Applikation übernommen. Fehler in der alten Datenbank (Historie) wurden so übernommen. Manuelle Korrekturen an den Daten (speziell auch die Historie) können via Administrator (admin@geobasisdaten.ch) ausgeführt werden.

Im Gegensatz zur alten Applikation wurden in der aktuellen Applikation nur die aktiven Gemeinden übernommen, die einen gepflegten Katalog besitzen. Fehlt eine Gemeinde oder möchten Sie eine erstellen lassen, können Sie das über den Administrator (admin@geobasisdaten.ch) anfordern.

API

Die geobasidaten.ch Applikation verfügt über eine Schnittstelle (API) die Basisfunktionalitäten wie Lesen, Erstellen, Bearbeiten und Löschen anbietet.

Die API ist mit Redoc unter folgender URL dokumentiert: https://geobasisdaten.ch/api/v1/redoc/

Benutzerlogin

Die Benutzer können einer der folgenden Rollen zugewiesen werden:

  1. Edit: Der Benutzer kann den Katalog sowie alle weiteren relevanten Informationen wie Rechtsgrundlagen, Fachstellen und Kontaktpersonen bearbeiten. Zusätzlich hat der Benutzer Zugriff auf sämtliche API Endpunkte.
  2. Read: Der Benutzer kann die erfassten Entwurfseinträge im Katalog einsehen, jedoch nicht bearbeiten. Zusätzlich hat der Benutzer die Zugriff auf die Entwurfseinträge via API Endpunkt Data

Sie sollten in der Zwischenzeit ein Benutzerlogin bestehend aus E-Mail und Passwort erhalten haben. Sie können sich auf der Seite unter dem Menüpunkt Login damit wie folgt einloggen:

Abbildung 01: Benutzerlogin

Neuen Benutzer beantragen

Sollten sie kein Benutzerprofil haben, wenden sie sich bitte per Mail an den Administrator (admin@geobasisdaten.ch) mit folgenden Angaben:

  • Vorname,Nachname
  • E-Mail (Benutzername)
  • Für welchen Kanton/Gemeinde/Region/Bezirk/Korporation Sie Editierrechte benötigen.
  • Rolle (Edit oder Read)
  • Ist Kontakt? Ja/Nein (Verantwortlich für die definierten Kataloge. Ihre Koordinaten erscheinen dann im Tab Kontakte*)*

Passwort zurücksetzen

Das Passwort entfällt nicht. Falls sie ihr Passwort zurückgesetzt haben möchten, melden sie sich bitte per Mail an den Administrator (admin@geobasisdate n.ch) mit folgenden Angaben:

  • E-Mail (Benutzername)
  • Neues zu vergebendes Passwort

Sprachen

Die Applikation ist in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar und kann jeweils in der Metanavigation rechts oben umgestellt werden. Default wird die Browsersprache des Systems ausgelesen und folglich diese Sprache dargestellt. Default bzw. Fallbacksprache ist Deutsch.

Abbildung 02: Sprachwechsel

Die Umstellung bewirkt, dass die Systemsprache der Applikation in die jeweilige Sprache übersetzt wird. Die Inhalte (Katalogdaten) müssen nicht zwingend übersetzt sein und können daher in der erfassten Sprache erscheinen.

Beispiel: Sie wählen Italienisch als Systemsprache und begutachten den Katalog des Kanton Zürichs, so werden die Inhalte in Deutsch dargestellt.

⚠️ Die Sprache Rätoromanisch ist als Systemsprache nicht mehr verfügbar.

Notifikationen

Die Applikation orientiert den Benutzer über Änderungen mittels Notifikationen, welche im rechten oberen Teil des Browsers erscheinen. Fehler sowie Hinweise werden dargestellt und verschwinden wieder nach einer bestimmten Zeit. Eine Standardmitteilung sieht wie folgt aus:

Abbildung 03: Notifikation

Support

Die Applikation verfügt über ein selbsterklärendes Interface. Die folgende Dokumentation beinhaltet alle gängigen Abläufe. Falls sie trotzdem Probleme oder Fragen haben, können Sie sich per Mail beim Administrator melden.

ℹ️ Fehlende oder falsche Übersetzungen der Dokumentation können ebenfalls dem Administrator gemeldet werden.